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Bemühungen um atomare Abrüstung gefordert


9. Juli 2026

Ein offener Brief an die Bundesregierung und den Bundestag fordert neue politische Initiativen für nukleare Abrüstung, eine Stärkung des Völkerrechts und die Vorbereitung eines deutschen Beitritts zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag. Zu den mehr als 50 prominenten Erstunterzeichnenden aus Kultur, Wissenschaft, Politik, Kirche und Zivilgesellschaft gehören der Friedensbeauftragte des Rates der EKD, Landesbischof Friedrich Kramer, und der Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und frühere badische Landesbischof Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh.

Anlass ist ein Gutachten des Internationalen Gerichtshofs (IGH), das am 8. Juli 2027 vor 30 Jahren erstellt worden ist mit der Kernaussage: Die Drohung mit und der Einsatz von Atomwaffen verstoßen gegen das humanitäre Völkerrecht.

Der offene Brief kann unterzeichnet werden.
Die Pressemeldung dazu sowie der Link zu dem Offenen Brief finden sich hier: AGDF: Atomare Abrüstung darf kein leeres Versprechen bleiben | Evangelische Friedensarbeit