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Auf fruchtbaren Böden. Was wir von Gemeinden weltweit lernen können


11. August 2026

Bei dieser 24-Stunden-Tagung vom 2.–3. Oktober in Dresden lassen wir uns von den Erfahrungen und Impulsen unserer Partnergemeinden im Globalen Süden inspirieren. Gemeinsam entwickeln wir daraus kreative Materialien, die sächsische Kirchenvorstände in ihrer Arbeit bereichern und neue Perspektiven eröffnen.

Die evangelische Kirche in Sachsen befindet sich in einem grundlegenden Wandel. Fortschreitende Säkularisierung und demographischer Wandel stellen liebgewonnene Selbstbilder und gewohnte Angebote in Frage. Abnehmende Ressourcen vermitteln den Eindruck, als sei Kirche bald am Ende. Das ist keinesfalls so, wie ein Blick über den eigenen Tellerrand hinaus zeigen kann. Weltweit sind evangelische Kirchen verstreut (Stichwort „Diaspora“), die nur den kleinsten Teil ihrer Landesbevölkerung ausmachen bzw. nur über sehr geringe Ressourcen verfügen. Dennoch strahlen sie wahrnehmbar und prägend in die Gesellschaft hinein. Sie profilieren ihre Arbeit über Bildung, Diakonie oder … Ihre Vitalität und Glaubensfreude stecken an. Die Kirche hierzulande kann von diesen Kirchen viel lernen.

In einer 24h-Tagung nehmen wir Positionen und Erfahrungen aus Papua-Neuguina (Gesellschaftl. Verantwortung und Bewahrung der Schöpfung), Indien (Überregionale Jugendarbeit), Kuba (Empowerment im Ehrenamt / Erwachsenenbildung) und Argentinien (Diakonisches Engagement) wahr.

Sie werden gemeinsam zu einem Arbeitsmaterial für die Kirchenvorstände in der sächsischen Landeskirche aufbereitet, die nunmehr selbst an ihrem Bild von Kirchgemeinde in der Zukunft weiterarbeiten.

Bei Interesse und Fragen wenden Sie sich gerne an die Organisation:

Lüder Laskowski (Referent für Gemeindeentwicklung und miss. Dienste im Landeskirchenamt)
Miriam Meir (Beauftragte für den kirchlichen Entwicklungsdienst in der sächsischen Landeskirche)

Foto von Singkham auf Pexels